News zu Cannabis in der Medizin

  • Dialog

Cannabis ist die am besten erforschte Medizinal Planze der Welt.

Lesen sie die neusten Ergebnisse:

Top-Meldungen

Wissenschaft/Mensch

Cannabiskonsum halbierte bei Krebspatienten das Risiko, im Krankenhaus zu sterben

Cannabiskonsum war mit einem um 59 % reduzierten Risiko für einen Tod im Krankenhaus verbunden. Für Krebspatienten war das Risiko, im Krankenhaus zu sterben, bei Cannabiskonsumenten im Vergleich zu Nichtkonsumenten um 56 % reduziert. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von Patienten aus der US-Datenbank Nationwide Inpatient Sample zwischen 2007 und 2011, die etwa 1000 Krankenhäuser umfasst, durch ... mehr

 

Cannabis kann bei Autismus hilfreich sein

In einer Studie mit 53 Kindern, die an Autismus litten, profitierten etwa zwei Drittel von einer Behandlung mit einem Cannabisextrakt mit hohem CBD und niedrigem THC-Gehalt. Die Autoren der Abteilung für klinische Pharmakologie und Toxikologie des Assaf Harofeh Medical Center in Tel Aviv (Israel) veröffentlichten ihre Ergebnisse in Frontiers in Pharmacology. Das Durchschnittsalter betrug 11 Jahre ... mehr

 

Die Weltgesundheitsorganisation akzeptiert den medizinischen Nutzen von Cannabis und Cannabinoiden

In einem Schreiben an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, vom 24. Januar informierte der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, die UNO über vorgeschlagene Änderungen der internationalen Drogenkonventionen. Diese Vorschläge folgten den Sitzungen des WHO-Expertenausschusses für Drogenabhängigkeit (ECDD) im Juni und November 2018.

Die WHO erkennt das therapeutische Potenzial von Cannabis und Cannabinoiden an und ändert ihre Position von 1954, wonach "Anstrengungen unternommen werden müssen, um Cannabis von jeder legitimen medizinischen Praxis auszuschließen." Die von der WHO vorgeschlagene neue internationale Klassifizierung bietet den Ländern die Möglichkeit, einen legalen und sicheren Zugang zur medizinischen Verwendung von Cannabis zu gewähren sowie dessen medizinischen Wert zu erforschen. Nun müssen 53 UN-Länder diese Empfehlungen der WHO billigen und somit die Klassifizierung in den Konventionen ändern, indem die einfache Mehrheit der Stimmen, also 27 Länder, dafür stimmt. Ursprünglich für März 2019 geplant, ist es durchaus möglich, dass die Verzögerung der Veröffentlichung der Ergebnisse um 2 Monate auch die Abstimmung bis März 2020 verzögert.

Schreiben der WHO an die UN vom 24. Januar 2019
Pressemitteilung der FAAAT vom 1. Februar 2019

 

Wissenschaft/Mensch

Die Verwendung von Cannabis zusätzlich zu Opioiden reduziert die Opiateinnahme und verbessert die Lebensqualität

Bei 37 Schmerzpatienten, die Opioide erhielten und zusätzlich mit Cannabis behandelt wurden, nahm die Opioideinnahme im Vergleich zu 29 Patienten, die nur Opioide erhielten, ab, und die Lebensqualität nahm zu. Das ist das Ergebnis von Forschung, die an der Universität von Neumexiko (USA) durchgeführt wurde. Über einen Zeitraum von 21 Monaten verglichen die Wissenschaftler die Entwicklung der Opioid-Verschreibungen.

Patienten, die Cannabis verwendeten, beendeten häufiger die Opioideinnahme und nahmen ein Jahr nach Aufnahme in das Medizinische Cannabis Programm (MCP) weniger Opioide ein. Die Antworten in der Umfrage zeigen zudem Verbesserungen bei der Schmerzreduzierung, der Lebensqualität, des sozialen Lebens, des Aktivitätsniveaus und der Konzentration, sowie geringe Nebenwirkungen durch die Einnahme von Cannabis. Die Autoren folgerten: „Die klinisch und statistisch signifikanten Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme in das MCP und der Beendigung der Opioid-Verschreibung und Dosisreduzierungen sowie der Verbesserung der Lebensqualität verlangen nach weiteren Untersuchungen zu Cannabis als mögliche Alternative zu verschriebenen Opioiden zur Behandlung chronischer Schmerzen.“

Vigil JM, Stith SS, Adams IM, Reeve AP. Associations between medical cannabis and prescription opioid use in chronic pain patients: A preliminary cohort study. PLoS One. 2017;12(11):e0187795.

 

Wissenschaft/Mensch

Cannabis könnte nach einer großen Fallserie aus Italien wirksam bei der Behandlung chronischer Schmerzen sein

Eine Gruppe von Forschern der Universität Parma, der Universität von Neapel „Federico II“ und anderer italienischer Institutionen stellte eine retrospektive Analyse einer Fallserie von chronischen Schmerzpatienten vor, die im ersten Jahr nach Verabschiedung des neuen italienischen Gesetzes (Dezember 2015 bis November 2016) mit oralem oder verdampftem Cannabis in sechs Zentren behandelt worden ... mehr

 

Kurzmeldungen

Irland

Die Regierung ist offen für die Legalisierung der medizinischen Verwendung von Cannabis

Irland hat sich weiter in Richtung auf eine Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke bewegt, nachdem die Minderheitsregierung am 1. Dezember erklärte, sie würde die erste Lesung eines Gesetzentwurfes, der von allen anderen Parteien unterstützt wird, nicht blockieren. Gesundheitsminister Simon Harris, dessen Regierung nicht groß genug ist, um ein Gesetz zu blockieren, erklärte, dass er auf der Basis wissenschaftlicher Daten zu einem späteren Zeitpunkt einige Änderungen anstreben werde.
Reuters vom 1. Dezember 2016

 

Europa

Kongress zu Cannabis als Medizin im Europaparlament

Die linken Parteien im Europaparlament organisierten einen kleinen Kongress zu Cannabis als Medizin. Zu den Teilnehmern zählten Carola Perez und Manuel Guzman aus Spanien, Franjo Grotenhermen aus Deutschland, Bertrand Rambaud aus Frankreich und Pavel Kubu aus der Tschechischen Republik. Die Vorträge wurden in acht Sprachen simultan übersetzt und sind online verfügbar.

 

Philippinen

Das Repräsentantenhaus billigt einen Entwurf für medizinisches Cannabis

Das Repräsentantenhaus hat einen historischen Meilenstein erreicht, nachdem die Kammer für die vorgeschlagene Legalisierung von medizinischem Cannabis im Land gestimmt hat. Während des Plenums vom 29. Januar stimmten insgesamt 163 Gesetzgeber für die Billigung des "Philippine Compassionate Medical Cannabis Act", und 5 stimmten dagegen.
Politiko vom 29. Januar 2019

 

Cannabispatienten reduzieren den Konsum anderer Arzneimittel und Alkohol

In einer Umfrage mit 2032 medizinischen Cannabispatienten aus Kanada gaben 69 % an, dass sie verschreibungspflichtige Medikamente substituierten, gefolgt von Alkohol (45 %), Tabak (31 %) und illegalen Substanzen (27 %). Von den verschreibungspflichtigen Medikamenten machten Opiatmedikationen 35 % aus, gefolgt von Antidepressiva (22 %).
Soziale Dimensionen der Gesundheit, University of Victoria, Kanada.
Lucas P, et al. Harm Reduct J. 2019;16(1):9.

 

Die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene ist mit einem reduzierten Opioidkonsum in den USA verbunden

Die Anzahl der Verschreibungen und die Gesamtdosis an Opioiden wurden in Staaten reduziert, in denen die Verwendung von Cannabis durch Erwachsene legalisiert worden war. In Modellen, in denen acht Bundesstaaten und Washington DC miteinander verglichen wurden, war die Legalisierung nicht mit den Verschreibungen von Opioiden der Klasse II (z.B. Oxycodon) verbunden, jedoch mit der Verringerung der Verschreibungen und der Gesamtdosis von Klasse III-Opioiden (z.B. Codein) um etwa 30 %.
Abteilung für Familienmedizin und öffentliches Gesundheitswesen, Universität von Kalifornien in San Diego, USA.
Shi Y, et al. Drug Alcohol Depend. 2019;194:13-19.

 

Cannabis kann laut Umfrage ein wirksames Schmerzmittel und Ersatz für Opioide sein

Laut einer Umfrage aus den USA mit 1321 Teilnehmern, die an chronischen Schmerzen litten, ersetzten 53 % Opioide und 22% Benzodiazepine durch Cannabis.
Abteilung für Anästhesiologie, University of Michigan Medical School, USA.
Boehnke KF, et al. J Pain. 25.01.2019 [im Druck]

 

n Fahrsimulatortests gab es 3 Stunden nach Cannabiskonsum keine wesentlichen Mängel mehr

In einer Fahrsimulatorstudie mit 15 regelmäßigen Cannabiskonsumenten, die Cannabiszigaretten mit 0,3 mg THC pro kg Körpergewicht (entsprechend 21 mg bei einer Person mit 70 kg) erhielten, erhöhten THC-Konzentrationen von mehr als 15 ng/ml Blutserum die Anzahl der Patientenfehler. Drei Stunden nach Einnahme waren keine deutlichen Fehlererhöhungen mehr zu beobachten.
Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Düsseldorf, Deutschland.
Tank A, et al. Int J Legal Med, 30. Januar 2019 [im Druck]

 

Südafrika

Pläne zum kontrollierten Anbau von und zur Versorgung mit Cannabis für medizinische Zwecke

Der Medizinische Kontrollrat berichtete dem Gesundheitsausschuss des Parlaments, dass er Fortschritte bei der Untersuchung des medizinischen Nutzens von Cannabis gemacht habe. Ein Vertreter des Rats teilte mit, dass der Regulierungsprozess zur Ausstellung von Erlaubnissen für den kontrollierten Anbau und die Abgabe von standardisierten medizinischen Cannabisprodukten hoher Qualität im Februar beginnen könne.
IOL of 29 November 2016

 

 

Wissenschaft/USA

Während eine zunehmende Zahl von Staaten Cannabis für medizinische Zwecke legalisiert, nehmen die Probleme von Heranwachsenden mit der Droge ab

Eine Befragung von mehr als 216.000 Heranwachsenden aus allen 50 Staaten der USA zeigt, dass die Zahl der Heranwachsenden mit Cannabis-bezogenen Problemen abnimmt. In ähnlicher Weise nimmt die Häufigkeit des Cannabiskonsums durch junge Menschen ab, trotz der Tatsache, dass mehr US-Staaten die medizinische Verwendung von Cannabis legalisieren und die Zahl der Erwachsenen, die die Droge konsumieren, zugenommen hat. Forscher der medizinischen Fakultät der Universität von Washington untersuchten Daten zum Drogenkonsum, die von jungen Menschen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren über einen Zeitraum von 12 Jahren erhoben worden waren.
Science Daily vom 24. Mai 2016

 

USA

Ohio könnte der nächste Staat werden, der die medizinische Verwendung von Cannabis legalisiert

Ohio wird der nächste Staat, der die medizinische Verwendung von Cannabis legalisiert, wenn Gouverneur John Kasich das Gesetz unterzeichnet. Nach mehr als einem Tag Unsicherheit, ob die Gesetzesvorlage im Senat genug Unterstützung haben wird, stimmte die Kammer am 25. Mai mit 18 zu 15 dafür. Das Repräsentantenhaus hatte die Gesetzesvorlage mit 67 zu 28 unterstützt.
The Columbus Dispatch vom 26. Mai 2016

 

USA

Das Repräsentantenhaus stimmt dafür, dass Veteranen-Ärzte die Verwendung von Cannabis mit ihren Patienten besprechen dürfen

Das Repräsentantenhaus der USA stimmte am 19. Mai dafür, dass Ärzte, die für Kriegsveteranen zuständig sind, die Verwendung von medizinischem Cannabis mit ihren Patienten besprechen dürfen. Obwohl diese Erlaubnis nur für Staaten gilt, in denen medizinisches Cannabis bereits legal ist, ist diese Entscheidung ein starker Indikator dafür, dass die Sichtweise des Gesetzgebers sich hinsichtlich der medizinischen Verwendung von Cannabis verändert. Die Zustimmung mit 233 zu 189 war der erste Sieg für den Vorschlag, der in den vorausgegangenen Jahren verloren wurde.
UPI vom 20. Mai 2016

 

USA

Studie zu Cannabis bei posttraumatischer Belastungsstörung durch Drogenkontrollbehörde genehmigt

Am 19. April erteilte die Drogenkontrollbehörde (Drug Enforcement Administration, DEA) einer Studie mit gerauchtem Cannabis für PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) bei 76 US-Veteranen die endgültige Genehmigung. Dies ist das erste Mal, dass eine klinische Studie, die dazu dient, die Cannabispflanze in ihrer gerauchten Form zu einer von den Gesundheitsbehörden genehmigten verschreibungsfähigen Substanz zu machen, eine vollständige regulatorische Genehmigung erhielt.
Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, Mai 2016

 

Wissenschaft/Tier

CBD schützt das Gehirn vor negativen Konsequenzen einer reduzierten Blutversorgung

In einer Studie mit Mäusen, deren Blutzufuhr zum Gehirn durch Verschluss von Arterien reduziert wurde, beugte eine kurzzeitige Behandlung mit CBD kognitiven und emotionalen Beeinträchtigungen vor, schwächte den Verlust von Nervenzellen in einer bestimmten Hirnregion (Hippocampus) ab und reduzierte Verletzungen der weißen Substanz.
Institut für Pharmakologie und Therapeutika, Staatliche Universität von Maringá, Brasilien.
Mori MA, et al. Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry, 23 November 2016 [Im Druck]

 

Wissenschaft/Tier

CBD wirkte der Entwicklung einer experimentellen MS entgegen

Der PI3K/AKT/mTOR-Signalweg ist ein intrazellulärer Signalweg, der für die Regulierung des Zellzyklus‘ wichtig ist. In einem Mausmodell der multiplen Sklerose, die zu einer Abnahme der Aktivität dieses Signalwegs führt, war die Behandlung mit CBD (Cannabidiol) in der Lage, diese Aktivität wiederherzustellen. Die Autoren schrieben, dass dies „ein neuer potentieller therapeutischer Angriffspunkt für die MS-Behandlung darstellen könnte“.
IRCCS Centro Neurolesi "Bonino-Pulejo", Messina, Italien.
Giacoppo S, et al. Fitoterapia. 2016;116:77-84.

 

Wissenschaft/Mensch

Bei Kindern, die nach weniger als 35 Schwangerschaftswochen geboren wurden, war Cannabiskonsum der Mutter nicht mit negativen Auswirkungen verbunden

In einer Studie mit 1867 Frühgeborenen, die vor der 35. Schwangerschaftswoche geboren wurden und von denen 135 während der Schwangerschaft Cannabis ausgesetzt waren, gab es keine Unterschiede der Ergebnisse zwischen exponierten und nicht exponierten Kindern.
Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie, Universität von Nord-Carolina, Chapel Hill, USA.
Dotters-Katz SK, et al. J Matern Fetal Neonatal Med, 6. Dezember 2016 [Im Druck]

 

Wissenschaft/Tier

Posttraumatische Belastungsstörungen sind mit einer reduzierten Konzentration von CB1-Rezeptoren in einer bestimmten Hirnregion assoziiert

CB1-Rezeptoren in einer bestimmten Hirnregion assoziiert
In einem Mausmodell für PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) und bei Mäusen, die mit Alkohol behandelt worden waren, war die Zahl der CB1-Rezeptoren in einer bestimmten Hirnregion (Striatum) reduziert, was die therapeutischen Wirkungen von Cannabis bei PTBS und Alkoholismus erklären könnte.
VA-Medizinzentrum, Detroit, USA.
Matchynski-Franks JJ, et al. PLoS One. 2016;11(5):e0155759.

 

Wissenschaft/Mensch

Cannabiskonsum hatte keine Wirkung auf das Volumen der grauen Substanz des Gehirns

In einer Studie mit 20 starken Cannabiskonsumenten und 20 Nichtkonsumenten, die 3 Jahre lang begleitet wurden, hatte Cannabiskonsum keine Wirkung auf das Volumen der grauen Substanz. Allerdings gab es eine Beziehung zwischen Cannabis-bezogenen Problemen und dem Volumen der grauen Substanz in bestimmten Hirnregionen (linker Hippocampus, Amygdala und oberer temporaler Gyrus).
Klinik für Psychiatrie, Akademisches Medizinzentrum, Universität von Amsterdam, Niederlande.
Koenders L, et al. PLoS One 2016;11(5):e0152482.

 

Wissenschaft/Tier

Die Aktivierung des CB2-Rezeptors könnte nützlich nach einem Schlaganfall sein

Bei Mäusen wurde ein Schlaganfall verursacht. Ein Blocker (Antagonist) des Cannabinoid-2-Rezeptors verschlechterte das Ergebnis, mit einer reduzierten Zahl neuer Nervenzellen und einer reduzierten Bewegungsleistung. Die Aktivierung des CB2-Rezeptors hatte keinen Effekt auf die Bewegungsleistung, verbesserte in Zellstudien jedoch die Wanderung von Vorläufern von Nervenzellen.
Medizinische Fakultät, Complutense-Universität, Madrid, Spanien.
Bravo-Ferrer I, et al. Stroke, 29. November 2016 [Im Druck]

 

Wissenschaft/Tier

CB1-Rezeptor-Agonisten beugen der Hyperreaktivität der Luftwege vor

Ein synthetisches Cannabinoid (ACEA), das den CB1 Rezeptor aktiviert, beugte einer Hyperreaktivität der Atemwege durch eine chemische Substanz bei Mäusen vor.
Fakultät für Pharmazie, Hacettepe Universität, Sihhiye, Ankara, Türkei.
Bozkurt TE, et al. Respir Physiol Neurobiol, 20 Mai 2016. [im Druck]

 

Wissenschaft/Zellen

CBD und Moringin, ein Bestandteil des Meerrettichbaums, wirken synergistisch gegen Entzündungen

In Experimenten mit bestimmten weißen Blutkörperchen (Makrophagen) zeigte eine Kombination aus CBD (Cannabidiol) und Moringin, ein Bestandteil von Moringa oleifera (Meerrettichbaum) entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen.
IRCCS Centro Neurolesi "Bonino-Pulejo", Messina, Italien.
Rajan TS, et al. Fitoterapia, 20 Mai 2016.
[im Druck]

 

Wissenschaft/Tier

Sowohl THC als auch CBD reduzieren neuropathische Schmerzen durch Cisplatin

Eine Studie mit Mäusen zeigte, dass sowohl THC als auch CBD die Stärke der neuropathischen Schmerzen, die durch das Chemotherapeutikum Cisplatin verursacht wurde, hemmten. Keines der Cannabinoide beugte der Entwicklung neuropathischer Schmerzen durch eine Behandlung mit Cisplatin vor.
Psychologisches Institut, Universität von Mississippi, USA.
Harris HM, et al. Planta Med, 23. Mai 2016 [im Druck]

 

Wissenschaft

Bestandteile mehrerer Pflanzen beeinflussen das Endocannabiniodsystem

Es gibt mehrere Pflanzen, deren Bestandteile das Endocannabinoidsystem beeinflussen, inklusive normale Lebensmittel, Kräuter und Gewürze.
PHYTECS, Vashon, USA.
Russo EB. Trends Pharmacol Sci, 11. Mai 2016 [im Druck]

 

Wissenschaft

Die Aktivierung des CB2-Rezeptors könnte bei Schuppenflechte hilfreich sein

Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronische Hauterkrankung, die stark von Entzündungen und der Bildung neuer Blutgefäße abhängt. Der CB2-Rezeptoragonist JWH-133 ist ein synthetisches Cannabinoid mit starken entzündungshemmenden und die Blutgefäßneubildung hemmenden Eigenschaften. Die Autoren schlagen dieses Cannabinoid für die Behandlung der Psoriasis vor.
Medizinisches Biologisches Forschungszentrum, Kermanshah Universität für medizinische Wissenschaften, Iran.
Norooznezhad AH, et al. Med Hypotheses. 2017;99:15-18.

 

 

Twitter